Ich kann nicht behaupten, daß ich mich nicht auf dieses Kapitel gefreut habe. Es enthält die allererste Szene, die mir überhaupt für Falkenwinter eingefallen ist, und natürlich handelt es sich dabei um eine Schlüsselszene, vielleicht die wichtigste des ganzen Buches. Seit mindestens fünf Jahren hatte ich sie im Kopf und wollte sie endlich loswerden. Dazu noch ein Wiedersehen mit Gaven, der immer besonderen Spaß macht und die Schreiberei einfach… Wie es statt dessen abgelaufen ist, habe ich im letzten Blogeintrag geschildert, und besser geworden ist es danach nicht. Nun kann ich aber endlich vermelden, daß ich das fünfte Kapitel fertig habe.
Ob es mir am Ende gelungen ist, kann ich nicht sagen. Ich habe eine Abscheu gegen frischgeschriebenes und kann mich nicht gut dazu bringen, ein Kapitel direkt nach seiner Fertigstellung zu lesen, das muß erst einmal eine Weile sacken. Für die Rechtschreibkorrektur reicht es, unter Qualen, aber alle Detailarbeit kann erst später kommen, am besten dann, wenn das ganze Buch fertig vor mir liegt und ich die Möglichkeit habe, das ganze Bild zu betrachten. Früher war das anders, da habe ich jede Szene, die ich am Vorabend geschrieben habe, am anderen Morgen im Bus nochmal gelesen und am besten gleich noch zwei Freundinnen vorgeführt, aber das ist schon lange her, und obwohl ich nicht mehr jeden Satz dreimal durchkaue, finde ich, daß ich heute besser bin als damals.… Weiterlesen
