Ich bin im Moment arbeitslos, aber so betrachte ich das eigentlich nicht. Statt dessen sehe ich mich als Berufsautorin, der nichts mehr fehlt als ein Buchvertrag, und ich hoffe, dass mein Puppenzimmer mir helfen wird, den entscheidenden Schritt zu tun. Aber es hätte auch anders gehen können. Vor ein paar Tagen fand ich eine Stellenausschreibung – die Firma Filmpool, für die ich vor neun, zehn Jahren als freie Autorin tätig war und Scripte für Richterin Barbara Salesch und Das Familiengericht geschrieben habe, sucht gegenwärtig Autoren. Nicht so wie ich damals, freie Mitarbeiter, die von zuhause aus ein Script pro Woche abliefern, sondern in Festanstellung zum Einsatz vor Ort in Hürth. Sogar die Dienste des Hauseigenen Masseurs werden angeboten, und mehrere Tage lang war ich fest entschlossen, mich dort zu bewerben – ich rechnete mir keine schlechten Chancen aus, da ich ja schon verschiedene Arten von Erfahrung mitbringe, und hatte schon ein Porftfolio an Arbeitsproben zusammengestellt. Konkret ging es um Arbeit an verschiedenen ‚Scripted Reality‘-Formaten – Sendungen wie Familien im Brennpunkt oder Verdachtsfälle – Telenovelas und Daily Soaps.
Am Ende habe ich dann entschieden, mich nicht zu bewerben. Zum einen, weil ich nicht in Vollzeit arbeiten kann, nicht einmal als Autorin, und weil ich bis Hürth doch anderthalb Stunden unterwegs bin.… Weiterlesen

Ich habe ja schon zu anderen Gelegenheiten über die Bildzeitung vom Leder gezogen, dieses Mal haben sie mich wirklich wütend gemacht. Natürlich, das tun sie öfters, aber diesmal wirklich. Bild, das neue Sprachrohr der Antifa, warnt uns dieses Mal nämlich nicht vor linkem Terrorismus, sondern zeigt uns, wie wir Nazis im Netz erkennen können: