Drittes Kapitel: Dort wo keine Schwäne sind

Mit leichter Verspätung gebe ich bekannt, daß das dritte Kapitel von Zornesbraut fertig und online ist. Es ist ein Alexander-Kapitel, in dem Halan keinen einzigen Auftritt hat, weswegen Alexander sehr viel Zeit damit verbringt, Monologe zu halten. Wer diese Mischung aus Lebensüberdruß und Weltschmerz mag, wird das Kapitel lieben – alle anderen werden es vermutlich zu lang finden. Da hilft dann auch nicht die dramatisch-blutrünstige Kampfszene, für die ich mit echten Messern hantiert habe, und ein oder zwei nette Dialoge – dieses Kapitel bietet die Quintessenz der Einsamkeit. Und wunderschöne Traumsequenzen. Ich bin doch einigermaßen stolz drauf.

Jetzt hänge ich mit Zornesbraut ein bißchen in der Luft – ich habe noch Plot für ein Kapitel im Kopf, das aber noch nicht sonderlich strukturiert ist und eine Zäsur darstellt, weil darin voraussichtlich viel Zeit vergeht, während die letzten Kapitel ja mehr Momentaufnahmen waren. Ich werde mir Zeit lassen, es zu schreiben, weil es jetzt viel dringender ist, endlich mit Falkenwinter weiterzumachen. Schließlich bin ich bald da angekommen, wo die Fäden der beiden Handlungsstränge miteinander verwoben werden, und dann sollten doch beide Teile eigentlich auf gleicher Höhe sein. Ich kündige also für alle Alexander-Freunde jetzt schon mal an, daß es bis zur Fortsetzung noch eine Weile dauern wird. Zeit, daß Varyn wieder ins Spiel kommt.

Aber damit die Wartezeit nicht zu lang wird, ist hier zumindest wie versprochen das Dritte Kapitel.

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