Die Kinder des Hauses Otrempa

Es gibt Neues von meinem Projekt Wolken Schatten Spiegel Zeit, angefangen damit, daß es jetzt nicht mehr so heißt, sondern Die Kinder des Hauses Otrempa. Womit die Hauptfigur zum drittem Mal ihren Namen geändert hat und jetzt Kierom Otrempa heißt, noch, denn vielleicht werde ich den Hausnamen auch noch in ‚Otrampi‘ ändern, mal sehen, was mir auf die Dauer besser gefällt. Aber nur wegen Namen und Arbeitstitel würde ich noch keinen Blogpost verschwenden: Ich habe auch Plot zu vermelden. Oder besser: Setting. Wenn ich bedenke, daß Geigenzauber zehn Wochen nach der ersten Idee schon fertiggeschrieben war, hänge ich hier natürlich in der Entwicklung stark zurück. Aber man soll nicht alles vom Zaun brechen. Dieses Buch will langsam wachsen. Und das tut es.

Die Geschichte wird futuristisch. Kein Science-Fiction, sondern Fantasy, aber in einem futuristischen Setting. Man stelle sich so etwas wie Pekings Verbotene Stadt vor, nur in der Zukunft. So genau kann man das nicht sagen, weil es nicht in unserer Welt spielt, sondern in einer phantastischen, in der es Magie gibt, und dann läuft Entwicklung nie linear. Es ist jedenfalls eine Welt, in der man Magie nicht mehr unbedingt braucht und Könige erst Recht nicht – was die Magier nicht davon abhält, ihr eigenes Süppchen zu kochen und zu versuchen, alle Fäden in der Hand zu halten. Wie alle Magier, wollen sie gerne so mächtig wie geht werden, aber da ist ein Problem: Eine alte Prophezeiung steht ihnen im Weg, und so modern und aufgeklärt sie auch sind, mit einer Prophezeiung legt man sich doch nicht so gern an. Und 2012 geht die Welt unter, gell?

Also, Prophezeiung: Nur solange kein Magier mächtiger ist als die Kinder des Hauses Otrempa, wird das Land [Hier Name des Landes einsetzen] fortbestehen, andernfalls versinkt es im Chaos. Sowas muß man akzeptieren, vor allem, wenn eine Befolgung dieser Regel technisch leicht zu realisieren ist. Vier magische Schulen gibt es, Wolken, Schatten, Spiegel und Zeit – angeblich waren es früher mal mehr, aber die restlichen sind offenbar irgendwann verloren gegangen, als sie vom technischen Fortschritt überholt wurden. Man wählt nun also vier magisch begabte Kinder, gibt ihnen neue Namen und erklärt sie als zum Hause Otrempa gehörig. Man implantiert ihnen arkane Splitter, die so sehr mit Magie angereichert sind, daß man danach kaum noch laufen kann, bildet ein jedes in einer Schule aus, und sperrt sie sicher weg, damit sie sich austoben können, aber keinen Schaden anrichten.

Einen König gibt es natürlich auch. Oder noch besser, einen Kaiser. Der soll auch keinen Schaden anrichten, deswegen wird er in einem Mittelding aus Schlaf und Stasis gehalten und heißt auch ‚Der Erste Träumer‘, weil sich träumen immer gut macht und dann auch nicht ganz so versklavt und machtlos klingt. Wenn er stirbt, wird von den vier Kindern eines ausgewählt, das ihm nachfolgen soll. Es darf noch seine Nachfolger auswählen, bevor es hochehrenvoll eingefroren wird, während die neuen Kinder augmentiert werden. Und die anderen drei der alten Generation? Die verschwinden. Und niemand hat jemals wieder von einem von ihnen gehört. Tolle Aussichten, oder? Und dabei hat die noch nicht mal jemand gefragt, ob sie wirklich die Kinder des Hauses Otrempa werden wollen…

Ach ja, und Plot. Plot brauch ich natürlich auch noch. Hintergründe schreiben keine Bücher. Ich will etwas mit Spannung, Suspense, Mörderjagd – etwa so: Der alte Kaiser wird ermordet, und seine Kinder müssen den Fall aufklären, aber schnell, bevor eines von ihnen in Statis gelegt wird und die anderen drei auf Nimmerwiedersehen verschwinden – denn einer von ihnen könnte der Täter sein…
Wie klingt das? Soll ich das schreiben? Darf ich?

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