Ein Leser! Ein Leser! III

Endlich bin ich in der Welt der Vollautoren angekommen: Ich habe meine erste Rezension zu Engelsschatten erhalten. Es ist nichts großartiges, nur die ausführliche Kritik eines Lesers im Lulu-Onlinestore – und ich sollte mich wohl besser freuen, daß sie nicht in einer der großen Publikumszeitschriften veröffentlicht wurde, denn ich sage mal: Begeistert ist anders.
Um mal ein paar heikle Stellen zu zitieren:

Engelsschatten fängt verwirrend an und hört verwirrend auf. (…)

Ich hatte den Eindruck, dass die Autorin dabei sehr hohe Anforderungen an ihre Leser stellt: an ihre Geduld, an ihr Verständnis und an ihr Durchhaltevermögen. (…)

Nicht nur die Charaktere sind fremdartig, auch die Handlung ist seltsam: Im Verlaufe der Geschichte wird Rätsel um Rätsel angehäuft und am Schluss wird kaum eins davon gelöst. (…)

Was das Handwerkliche anbelangt, so würde ein Lektorat dem Roman sicher gut tun. Viel zu viele Rechtschreibefehler und Logikbrüche stören ein flüssiges Lesen.
Ein verwirrender Roman, der den Leser in eine fremdartige Welt blicken lässt.

Den ganzen niederschmetternden Text gibt es hier nachzulesen: Traumwandlers Rezension bei Lulu.com.
Immerhin: Ich habe noch drei von sechs Sternchen bekommen. Und Traumwandler hat sich auch noch Schwanenkind bestellt, und vielleicht werden dort noch ein paar von seinen/ihren Fragen beantwortet.

Aber ich habe darauf geantwortet und mich bedankt, und das ist ernst gemeint. Wenn ich als Autorin ein Buch auf die Welt loslasse, muß ich damit rechnen, daß es nicht jedem gefällt. Das gehört dazu. Gerade bei einer Geschichte, die zum Teil so heikel ist wie die Chroniken der Elomaran, muß ich den Begriff »Nischenliteratur« verwenden. Weil ich nicht möchte, daß irgendwelche Leser mit falschen Erwartungen an das Buch rangehen und hinterher enttäuscht sind, habe ich meine Bücher bei Lulu jetzt noch mit dem Begriff Borderline verschlagwortet. Danach kann niemand mehr sagen, ich hätte ihn nicht gewarnt.

Und vielleicht schreibt ja auch irgendjemand mal eine zufriedenere Kritik. Freuen würde es mich ja…

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